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Jachtreise

„Jacht“ - das klingt schon so wie das Wort Jagd in einer speziellen deutschen Mundart. Und auch wenn den meisten Lesern das Wort eher mit einem Y am Anfang geläufig sein dürfte, so ist die Ableitung gar nicht so falsch. Aus dem Niederländischen stammend, ist die Jacht ein sprachliches Kürzel für „Jaachtshipp“, was, wie nicht allzu schwer zu erraten sein dürfte, Jagdschiff, respektive schnelles Schiff bedeutet. Das eine Yacht also im Wortursprung ein flinkes Schiff bezeichnet, ist dann doch nicht ganz so selbstverständlich.

Bei allen motorisierten Yachten kann man diese Bezeichnung sicher gut nachvollziehen, jedoch gibt es durchaus auch reine Segel-Yachten. Der erfahrene Skipper erklärt, dass eben auch die windkraftbetriebenen Yachten speziell für eine schnelle Fahrt konstruiert sind. Deshalb grenzt sich die Segel-Yacht auch gegenüber der einfachen Jolle deutlich ab, welche eben nicht auf die höchsten Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Weiterhin lernen wir, dass sich die Segelyacht durch einen festen Kiel ausweist. Wer also will, kann beim nächsten Boot ja mal nachschauen.

Die Kategorisierung einer modernen Yacht richtet sich allerdings nicht nur nach der Schnelligkeit. Es kommt hier eben doch auf die Länge an. Ein Wasserfahrzeug darf sich erst Yacht nennen, wenn es eine Mindestlänge von etwa 10 Metern aufzuweisen hat. Dabei unterscheidet man noch zwischen Binnen- und Küstengewässern. Die europäische Normgröße für die Länge von Yachten in Küstengewässern liegen zwischen 10 und 17 Metern, wogegen diese in heimischen Binnengewässern bereits bei 6 Metern Länge beginnen und bei ca. 15 Metern aufhören. Alles, was größer oder kleiner ist, wird mit Maxi oder Super erweitert, bzw. einfach nur als Boot betitelt.

Bei dem Begriff Yacht kommt den meisten ohnehin nur das Bild von den üppigen Luxus-Yachten in den Häfen der Reichen und Schönen in den Sinn. Aber die Luxus-Yacht ist auch wieder eine ganz eigene Kategorie. Und wer jetzt denkt, dass am Schiffsrumpf einer modernen Yacht noch irgend etwas aus Holz gefertigt ist, der wird jetzt eines Besseren belehrt. Heute haben Kunststoffe mit Faserverstärkung den klassischen Rohstoff längst abgelöst. Denn nur damit kann diese Bootsklasse ihr Versprechen in Bezug auf die Schnelligkeit einhalten.

Wer sich intensiver mit der Materie rund um die „Jagdschiffe“ beschäftigen möchte, der findet in einer der zahlreichen Jachtschulen sicher seine Bestimmung. Yacht Charter Italia offeriert in vielen seiner Marinas Schulen, wo man vom allgemeinen Einführungslehrgang bishin zum Erwerb des kompletten Patents zur großen Fahrt alles machen kann. So kann sich jeder Hobbyschiffer oder auch der ambitionierte Kapitän die Grundlagen für den Umgang mit Yachten aller Arten schaffen. Auch wenn es sicher ein weiter Weg sein dürfte, bis man einmal als Skipper mit einer berühmten Yacht, wie etwa der Schweizer „Alinghi“, vielleicht beim America's Cup den Sieg einfährt.